Der richtige Dreh machts 

Die richtige Drehung entscheidet, ob wir hoffen können.
„So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!“

Hos. 12, 7
Aus der Hinwendung zu Gott entschlüsselt sich das ganze Leben. Wo diese Zuneigung ausbleibt, bleibt der Mensch im Unrecht und in der Hoffnungslosigkeit. Alles entscheidend ist, wo sich das Herz hinkehrt. Das Wort Bekehren ist leider in christlichen Kreisen oft wie eine Brechstange verwendet worden, dass diese entscheidende Aussage für manch einen zum Brechmittel wurde. Doch in Bekehren liegt schlicht die Hinkehr zu dem, der beide Hände uns entgegenstreckt. Gott macht den ersten Schritt, dem muss ich mich einfach zuwenden. Er macht uns ständig ein Angebot, das wir nur annehmen müssen. Es ist Gottes ständiges Ringen gegen unser Abwenden. Kehre dich weg, von dem Elend. Drehe dich in deiner Krise zu mir. Bleibe nicht alleine. Es ist der Blickwechsel in aller Not. Wer mit dem Boot auf einen Wasserfall zusteuert braucht nur noch einen Rückwärtsgang. Umkehr ist die Rettung. 
Dieser Kehrtwechsel ist kein einmaliger Akt, sondern ein täglicher Prozess in jeder Lebenssituation. Alles was von Gott wegtreibt, braucht die laufendene Kurskorrektur. Blicken wir nach Westen oder Osten? Blicken wir in die noch existierende Nacht, oder den anbrechenden Morgen? In diesem Umschwenken bekommt das Dasein ein anderes Gesicht. 
Da entfaltet sich die ganze Macht Gottes. Da entdecken wir alle Kraftmittel. Da stoßen wir auf die Barherzigkeit, auf die guten Ordnungen Gottes. Da stehen wir im Eigentlichen und Richtigen. Nur in einem kleinen Kurswechsel blüht die ganze Welt Gottes auf. Da können wir in der Verzweiflung wieder hoffen. Wir brauchen gar nicht so viele geistlichen Programme abspulen, wir brauchen uns nicht fromm zu verkrampfen, um in Gott zu bleiben, wir brauchen uns nur drehen. 
Die Hände sind ausgestreckt. Haben wir den Dreh raus, uns immer neu in diese hineinfallen zu lassen? 

3 Gedanken zu „Der richtige Dreh machts 

  1. Krieg ich grad glatt ein wenig die Tränen in die Augen… auch wenn ich in der Regel für BEIDES bin… ich hab ja eher die Tendenz, „das Leben“ zu vernachlässigen… aber wenn ich die Hinwendung zu Gott vernachlässige, führt das über kurz oder lang mit absoluter Sicherheit dazu, dass ich mich irgendwie nicht gut fühl und „gar nicht weiß warum“

    Ich muss das noch mal sagen – Es tut mir immer wieder gut, dich in mein morgendliches Lese-Programm aufgenommen zu haben
    Das passt immer wieder supergut mit dem, was gerade ist

    Alles Liebe von Ananda

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