Vollduscher verändern alles

Wort für Heute, 8. Jan.

Zeit hat den Zweck, uns selbst  und die Welt zu verändern.

„Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“
Hos. 10, 12

Gott lässt Gerechtigkeit regnen, ist die Volldusche über allem Unrecht. Es ist das überschüttet werden, mit Gutmachendem. Da wird der ganze alte Dreck weggespühlt. Regen ist die Wellness Oase für den ausgetrockneten Boden. Mit einer Gerechtigkeitsdusche wird der hinfällige Mensch brauchbar gemacht. Da findet eine Runderneuerung statt, für alles was daneben geht. Da erfahren unsere eigenen Abgründe, eine Wiedergutmachung. Es ist die Erneuerung des Menschen, die in Christus geschieht.

Unser vorrangiges Bestreben soll es sein, diesen Herrn zu suchen. Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, soll dazu dienen, dem nachzuspüren, was Gott will. Die Suche nach Gott ist die vorrangige Aufgabe für unser Zeitfenster auf der Erde.

Wo wir ihn finden und Regen uns überschüttet geschieht die Veränderung, die wir und eine Welt braucht. Wir sind dazu da, damit dieses Dasein mit Neuem beackert wird. Gott will mit erneuerten Menschen, die zerstörten Verhältnisse umgraben. Es will sein Gutes, durch uns, in den ausgehungerten Boden der Menschen hineinpflügen.

Es liegt an unser Bereitschaft, zu suchen und uns verändern zu lassen, dass das Neue zu den Menschen kommt.

Ist das nicht die kostbarste Aufgabe für unsere Zeitplanung?

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Krisen in Anbetung verwandeln

Wort für Heute, 7. Jan.

Das Gotteslob ist nicht auszubremsen.

Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren.“
Ps. 86, 9

Was aus Gott kommt, wird immer auf ihn bezogen bleiben. Das Schaffen Gottes ist endlos. Es geschieht unter allem Widerstand gegen ihn. In seinen Heilsgedanken, lässt er sich von keiner menschlichen Entwicklung irritieren. Er hat nie aufgehört und wird nie aufhören, zu den Menschen zu kommen. Sein Menschen zugewandtes Sein lässt sich nicht stoppen. Mit Christus startet er zur weltweiten  Marktführerschaft seiner Barmherzigkeit. Nicht nur einige wenige sollen ihn erkennen, sondern alle. Gott denkt und schafft global und umfassend. Er ist ein Globalplayer wie Apple, nur dass es ihm nicht ums Geschäft geht, sondern um Erlösung.

Dieses Programm wirkt in die verworrene Struktur dieser Welt hinein. In den brutalsten Auseinandersetzungen, breitet  sich Neuwerden und Hoffnung aus. Auch die letzte verzeifelte Situation ist mit Heil bedacht. Es gibt nichts, was nicht, von dem sich ausbreitenden Christus erreicht werden würde. Es gibt keine aussichtlose Situation mehr. Es gibt keinen Platz, an dem sich nicht Gott erkennen lässt. Alle noch so bescheuerten Umstände, sind darauf angelegt, den schaffenden Gott zu erfahren, um zur Anbetung zu gelangen. Es gibt keine Ausnahme, wo nicht aus Unheil, die Verherrlichung Gottes entsteht. Diesem globalen Erneuerungsprozess ist die ganze Welt und jedes Schicksal ausgeliefert. Verwandelnde Kräfte werden die Menschen in Atem halten und über allem zum Gotteslob führen.

Warum sollte sich bei diesem Expansionskurs der Barmherzigkeit, nicht meine Krise zur Anbetung verwandeln?

100% reines Gold

Ein ordentlicher Lebensmittelskandal kann einem den schönsten Weihnachtsbraten versauen. Wer isst schon gerne mit Antibiotika verseuchtes Schweinefleisch? Wer trinkt denn mit Genuss Glycerin gepanschten Wein? Wer verschenkt mit Begeisterung Rosen, die mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt sind? Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, werden wir ohne Ende beschissen. Vieles sieht toll, erfrischend und gesund aus, ist aber Plagiat. Es ist Entfremdung und Täuschung des Originals. Wer sich nicht täuschen lassen will, beginnt die Suche nach dem Echtheitszertifikat und der Premium Qualität. Alles Bio, 100% reine Baumwolle, ohne Zusatzstoffe, garantiert Laktose frei, aus fairem Handel, alles ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Welche Maßstäbe stellen wir an das Leben selbst?


1. Was ist Qualität?

„Gott aber hat ganz eindeutig bezeugt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn.“ 
Jeder von uns lebt, ohne dass er gefragt wurde, ob er das überhaupt will. Wir alle haben 100% reines Leben geschenkt bekommen. Spätestens wenn ein Kind zu Welt kommt, staunen wir über das Wunder, dass wir nicht nur das Produkt unserer Eltern sind. Hinter unserem Leben steht der Bekennerbrief von Gott: Ich war´s! 
Das Leben des Menschen unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen Lebewesen. Sein Leben ist nicht nur ein Zustand, sondern ein Sein, eine Daseinsform. Ihn unterscheidet vom Vegetieren einer Rose oder Katze, dass er ein von Gott Erwählter ist. Blumen und Tiere können ihre Bestimmung nicht verfehlen, sie leben das, was in sie hineingelegt ist. Schöpfung ist, aus Gott gemacht und in Gott sein. Durch Gottes „ich war´s“, gibt er dem menschlichen Leben eine viel größere Bedeutung. Leben des Menschen ist Gottes „ich will dich“. Wir sind ihm wichtig. Gott will Gemeinschaft, er will sich in uns spiegeln. Leben von seinem Grundgedanken ist Freundschaft mit Gott, ist ein in Gott-Sein. Es ist das völlige Aufgehen in Gott, und das komplette Eindringen Gottes in uns. Leben ist Gottesoffenbarung. Gott spaziert über die Erde und durch die Welt. 
Im Gott erkennen, entdeckt der Mensch sich selbst. Wir alle spüren das Feuer, die Kraft, die Schönheit, die Kostbarkeit, die von dieser saftigen Quelle ausgeht. Aus einem sicheren Instinkt heraus, tun wir alles, um dieses Leben zu erhalten. Jeder nur einigermaßen vernünftige Mensch, möchte nicht nur existieren und einfach nur da sein, sondern es kommt ihm auf das „wie“ an. Wie lebe ich gesund? Was erfüllt mich? Wie schaffe ich Wertvolles? Wir wollen Anteil am Lebendigen am Vitalen haben. Alles ist voller Streben nach Gehalt und Tiefe, nach innerlichem Reichtum, nach Sinnerfüllung. Diese Lebenssehnsucht liegt wie eine Unruhe in uns. Ja nichts verpassen, auf keinen Fall etwas unversucht lassen, mitnehmen was geht, die ganze Fülle ausschöpfen. Dieser Drang nach Lebendigkeit ist gut, sie ist von Gott in uns hineingelegt, sie kann sich jedoch zur Gier und Unersättlichkeit übersteigern.
Wo diese gewaltige Antriebskraft nicht in eine lebendige Gottesbeziehung hineinfließt, ist sie ein Aufschrei eines Kindes, das seine Mutter verloren hat. Schreien ist zwar lebendig, aber offenbart ein Defizit, den echten Lebenshunger. Ist nicht vieles der hochgezüchteten Freizeitindustrie ein Aufschrei nach Leben, nach mehr Sinnerfüllung? Ein bisschen mehr Kick, ein prickelnderes Abenteuer, noch berauschendere Geschwindigkeit, sollen die leer gewordenen inneren Räume füllen. Man kann sein physisches Leben in allen schillernden Farben haben und doch „tot“ sein. Der Mensch hat als Einziger der Schöpfung die Größe, seine Bestimmung abzuwählen und dadurch seinen Sinn zu verfehlen.
Daher immer wieder tierischen Vergleiche in der Bibel; der Ochse kennt den Stall seines Herrn, die Schafe ihren Hirten, die Schwalben und Kraniche die Zeit zu gehen und kommen.
Leben ist immer Bezug oder Beziehung zu Gott. Leben heißt: Der Gott im Mensch und der Mensch in Gott. Natürlich vollzieht es sich in einer bunten, duftenden, klingenden, musizierenden, und greifbaren Welt, voller Ekstase und Leidenschaft. Doch göttliches Leben ist noch viel mehr, als allein im natürlich-physischen Dasein aufzugehen. 
Leben in Gott ist ewig. Wir sind hineingenommen in eine Lebensgestaltung, die nie abgeschlossen sein wird. Uns ist ein Leben geschenkt, das sich nicht bloß zwischen Wiege und Bare abspielt. Dieses Leben spielt in einer anderen Liga. Die Qualität des Lebens, zeigt sich daran, was ewig ist, wieviel Gott im lebensfreudigen Menschen angekommen ist.

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2. Was sichert Qualität?

 „Wer also dem Sohn vertraut, der hat das Leben; wer aber dem Sohn nicht vertraut, der hat auch das Leben nicht.“

Menschen sind so autark, wie stehende Gewässer. Wenn nicht ständig bewegtes, frisches Wasser zufließt, durchfließt und weiterfließt, kippt der See, stinkt und ist tot. Es ist ein gewaltiger Irrtum, dass wir auf eigene Faust leben können. Wer lebendig sein will, braucht den frischen Durchfluss. Ewiges Leben in irdisches Leben bringt Christus. Heißhunger auf Leben stillt der Sohn. Leben ist an diese eine Person gebunden. Gott hat nicht einmal das Leben geschaffen, sondern investiert ständig neu hinein. Leben aus Gott ist ein Full-Service-Vertrag. Er übernimmt die Garantie Leben lebendig zu erhalten. Christus ist Gottes Qualitätssicherung. An ihm hängt es, dass unser Teich nicht kippt. Er transportiert die Faulgase ab, führt Sauerstoff zu, gegen das Ersticken, regeneriert den Schlick und spült den Dreck weg. Christus ist die Umwälzpumpe für Sauberkeit und Frische. Er ist die ununterbrochene Aktivierung, eines dem Untergang ausgesetzten Gewässers.

Heutzutage werden nicht nur Filter in Wasserleitungsnetzte eingebaut, sondern auch Aktivierungselemente mit Bergkristallen, durch die, belastetes, kalkhaltiges Wasser, durch eine Schwingungsübertragung, wie Quellwasser aus dem Wasserhahn kommt. Christus ist nicht eine von vielen Möglichkeiten, zu unserer ständigen Erneuerung, sondern die eine Exklusive. Wo wir ihn vernachlässigen, brauchen wir uns nicht wundern, wenn Lebensfreude flöten geht, wenn die Angst steigt, wir könnten etwas verpassen, wenn wir krampfhaft nach irgendwelchen Ersatzbefriedigungen suchen müssen.
Die Sinnlosigkeit steigt, wo Christus in uns verarmt. Menschen brauchen starke Symbole. Wo das Kreuz kleiner wird, werden Mercedessterne größer. Wir bringen uns um unser Bestes, wenn wir an Jesus vorbei sehen. Liebe geht nie ins Leere hinein, sondern bezieht sich immer auf den geliebten Menschen. So gibt es das Leben nur als das Ereignis, das zwischen Jesus Christus und mir stattfindet. Das sichert Qualität.

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3. Was bewirkt Qualität?

„Ich weiß, dass ihr an den Sohn Gottes glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, dass ihr das ewige Leben habt.“
Ewiges Leben haben, ist nicht erst etwas nach unserer Beerdigung. Wer dieses Leben hat, hat es schon jetzt. Das ereignet sich in jedem Gottesdienst, in dem Christus in Wort und Sakrament in uns das Ewige vergegenwärtigt.  In diesem Feiern projiziert sich ein Stück dieser Zukunft in unsere Gegenwart. Man könnte sagen, dass wir für diesen Moment den Tod bereits hinter uns haben. Ewiges distanziert uns vom Zwang des Irdischen. Wo das Leben, dieses Geheimnis des Glaubens erfährt, verliert es die Sorge um die irdische Zukunft. Die Erfahrung von Ewig entspannt allen Lebenskrampf. Es geht dann nicht mehr um mein kleines oder großes Glück, um mein Recht, um meine Geltung, um meine Wehwehchen.
Wo Ewiges berührt und lebendig macht, bleibt das nicht bei mir stehen, es drängt nach außen. Leben ist inspiriertes Dasein für andere. Lebenssatt werden wir dadurch, dass wir mit empfangener Frische, unsere Umgebung auffrischen. Je mehr wir uns an Menschen und Aufgaben verlieren, umso reicher und erfüllter werden wir. Nicht die Hingabe macht arm, nicht das Weiterfließen, sondern das festhalten und das auf sich beziehen. Den Durchfluss stoppen, bringt uns um.
Ewiges Leben macht uns unabhängig, von unserer eigenen Befindlichkeit. Durch den ständig heilenden Christus, lebt in uns ständig etwas Erneuerndes. Da empfinden wir Frieden, mitten im Krieg. Da ist in uns etwas gesund, auch wenn der Körper nicht will, wie wir wollen. Wir können fest stehen, wo alles fällt, wir können hoffen, wo alles trauert.
Gerade in unseren Leidenswegen, bewährt sich ein Leben, das aus 100% reinem Gold besteht. Gerade am Beginn eines neuen Jahres, gibt es keine bessere Perspektive, als ewiges Leben. Es beginnt mit der Eucharistie und auch dem Jahres-Wort, mit dem Gott bei uns eingeht und uns lebendig macht.
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Wir sind eine starke Marke

Wort für Heute, 6. Jan.

heute erkennen wir, was wir für eine großartige Marke sind.

Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist. Nord und Süd hast du geschaffen.“
Ps.89, 12-13

Ein Mensch erkennt, wie groß Gott ist. Alles was in dieser Welt existiert ist aus Gott. Jeder Mensch und jeder Stern, das Sichtbare und das, was wir gar nicht wahrnehmen können. Alles geschaffen durch ihn. Wenn Gott schafft, geschieht das immer durch sein Wort und durch Christus, weil Wort und Christus immer ein und dasselbe sind. Das heißt: Schöpfung ist das zur Materie gewordenen Wort. Wir selbst sind durch und durch Wort. Wir sind durch das Wort geboren, in uns lebt Christus, seit es uns gibt. Was bei Daimler vom Band rollt, bleibt bis zum Schrottplatz ein Mercedes, egal wie viel Händler oder Besitzer er gesehen hat. So sind wir, ob wir wollen oder nicht, ein Gottesprodukt, eine Gottesmarke. Da steht immer drauf: Made by Wort Gottes. Christus ist unser Betriebssystem. Die ganze Erde wäre noch das Chaos des Anfangs, wenn sie Gott nicht in die Hände genommen hätte. Diese Schaffenskraft hört nicht auf. Das Wort produziert unablässig Neues, heilt und bringt wieder in Ordnung. Das Wort kann nicht aufhören Wort zu sein. Es lässt sich nicht ausbremsen, stilllegen oder außer Kraft setzen. Einmal Wort, immer Wort. Einmal geschaffen, immer geschaffen.

Wo der Mensch sich aus diesem Schaffensprozess ausklinkt, entsteht in ihm und der Welt wieder Chaos. Alle Störungen im Betriebssystem, ist ein Mangel an Christus. Der Mensch, sich selbst überlassen ist nicht lebensfähig. Da geht Stück um Stück mehr kaputt. Wenn wir dem Unfrieden dieser Welt auf den Grund gehen, ist es ein systematischer Gottes Entzug.

Daher ist der Beter heute weise. Er öffnet sich dem schaffenden Wort. Er lässt den Christus in sich eindringen und wird dadurch aufgerichtet. Es ensteht ein Einklang mit Gott und seiner ganzen Schöpfung, der in die Anbetung führt. Hier bin ich Zuhause, hier lebe ich auf, hier wird mein verschobenes Dasein wieder stimmig. Es ist die große Dankbarkeit und Erkenntnis; ich kann doch gar nicht ohne Gott. Sein Schaffen, lässt mich leben. Mit diesem schaffenden Wort, kann ich mich sicher durch das Chaos bewegen.

Wenn wir Mercedes sind, warum sollen wir uns dann an die Isuzu Werkstatt halten?

Mit Gnade voll laufen lassen

Wort für Heute,  5. Jan.

Hallo ihr Lieben, 

es ist großartig, wenn die Leergefahrenen, um eine gute Tankstelle wissen.

„Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.“
Ps 90, 14

Wohl dem, der seine Leere erkennt, der seinen Mangel und Unvollkommenheit empfindet. Hier steht ein Mensch vor Gott, der feststellt, ich kann gar nicht das bringen, was ich bringen soll oder will. Ich bin nicht der Starke, der ständig super Motivierte, der Ausgeglichene und ständig Fröhliche. Ich bin schwach, verzweifelt, schnell mit jemandem fertig und oft lieblos und unbarmherzig. Ich bin einfach leer und von Schwierigkeiten niedergeschlagen. Wo wir das erkennen, sind wir schon ganz nahe bei Gott. Wer Gott erkennt, erkennt immer gleichzeitig sein Unvermögen und sein Leersein ohne ihn. Es zeigt uns, wir können uns selbst nicht aus dem Schlamassel ziehen, wir brauchen täglich neuen Treibstoff.

Die schönste und wichtigste Bitte dafür ist: Fülle mich mit deiner Gnade. Da wird unsere Schwachheit,  mit dem ganzen Erbarmen Gottes überschüttet. Da füllt sich unsere Halbheit, da wird das ausgeglichen, was wir von uns nicht bringen.

Der Weg zum vollen Menschsein geht über Christus. Gnade ist Gottes Zutun, dass wir an unseren Grenzen den Durchbruch schaffen. Wir bleiben im Versagen nicht auf der Strecke liegen, sondern werden von ihm aufgefüllt, überfüllt und bereichert.

Wo wir das erkennen, können wir nur gleich nach dem Aufstehen, auftanken. So früh wie möglich, aus dieser Fülle schöpfen, um nicht nur unseren Tag zu überstehen, sondern als die Aufgetankten, Gott Beschenkten zu gestalten. Wo wir uns auf diese Fülle stürzen, können wir mit all unseren Abgründen dauerhaft fröhlich sein.

Wollen wir uns da nicht, mit dieser Gnade voll laufen lassen?

Liebe Grüße Theophilos 💐 👼

Anbeten, die totale Liebeserklärung

Wort für Heute,  3. Jan.

was es schafft, unser Herz zu erweichen, kann uns auch auf die Knie zwingen.

„Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.“
Ps. 95, 6

Was bringt uns auf die Knie?  Der Terror will mit Gewalt, die Freiheit in die Knie zwingen. Doch so ein kostbares Gut wie die Freiheit, bleibt nicht am Boden, sondern wird immer wieder gegen alle Gewalt aufstehen. Vor der Angebeteten können wir auf die Knie gehen, oder gewisse Jungs, vor einem schicken BMW. Das kommt sogar von Herzen.

Vor Gott niederknien, da ist das Herz total schwach geworden. Da geht eine geballte Ladung, Faszination, Erstaunen, Unfassbarkeit und Erschrecken vor sich selbst voraus. Gott erkennen, lässt Menschen dahinschmelzen. Eine echte Gottesbegegnung, trifft mitten ins Herz. Da kommt soviel Licht, Erkenntnis und Heil machendes bei uns an, dass in uns etwas zu beben beginnt. Es berührt uns ein Funke aus der ewigen Welt, unter dessen Abhängigkeit wir aufblühen.

Anbeten, knien und niederfallen ist das Aufblüherlebnis, eines Gottes, der ins Schwarze getroffen hat. Lobpreis ist immer das Erkennungszeichen, dass Gott jemand umgehauen und auf die Knie gebracht hat. Anbetung kann nie ein organisiertes, gestalterisches Element in einer Veranstaltung sein, bei dem auf „high on emotions“ abgezielt wird. Anbeten ist inneres Bedürfnis.

Anbeten ist unsere totale Liebeserklärung, bei der, der in uns eingegangene Herr, in uns Auferstehung feiert. Lassen wir doch diesen Gott in uns jubeln.

Ist das nicht umwerfend, wenn wir so liebevoll und kraftvoll auf die Knie gebracht werden?

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch.

Liebe Grüße Theophilos 💐 👼

Ein Navi für’s Leben

Wort für Heute,  2. Jan.

bei Gott hört das schreckliche geeiere in unserem Leben auf. 🙂

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“
Ps. 23, 3

Der Mensch sehnt sich nach Führung, nach einer klaren Ausrichtung, die dem Leben Halt und Sinn geben. Als Blumenmönch höre ich gerne auf die freundliche Stimme einer Frau, die mich sicher über die Alb leitet,  um bei einer wildfremden Person einen traumhaften Blumenstrauß abzugeben. Mein Navi kennt Wege, die für mich ein böhmisches Dorf sind.

Gott führt recht. Wer hat für sein Leben überhaupt ein Navi eingestellt? Viele gehen einen Weg und hoffen, dass sie gut ankommen, obwohl sie überhaupt nicht wissen wo sie hin wollen.

Gott gibt dem Leben Zielstrebigkeit. Er stoppt unsere Testflüge und Irrläufe. Er weiß, was er für uns will. Er hat für meine Persönlichkeit genau das richtige Programm. Da entsteht zwischen mir und meinem Weg eine Einheit. Da bin ich genau an dem Platz, an dem sich mein Leben optimal entfaltet. Bei Gott, bin ich erst einmal bei mir angekommen.

Wo er führt, fällt die quälende Unsicherheit: bin ich denn hier richtig? Führung entspannt und macht ruhig. Führung macht sicher und geradlinig. Führung ist das grenzenlose Vertrauen; da weiß einer, wo es lang geht.

Führung hat eine eindeutige Richtung; es soll Gott verherrlicht werden. Geführte kommen an den Herzschlag Gottes. Sie finden alles was Gott ausmacht, in seiner Zuwendung zum Menschen. Sie erleben den Christus, der ständig erneuernd in uns eingeht. Sie entdecken Gaben und erfahren heilende Kräfte.

Wer von Gott geführt ist, kann all seine Kapazitäten effektiv ins Leben werfen, zur Ehre Gottes.

Ist das nicht ein Navi, dem man absolut vertrauen kann?

Gute Fahrt! 🙂

Liebe Grüße Theophilos 💐 👼

Wort für Heute, Neujahr 2016

Hallo ihr Lieben,

willkommen im neuen Jahr, das große Wunder in seinem Koffer hat. 🙂

„Danket dem Herrn, aller Herren, der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich.“
Ps 136, 3+4

Wunder sind das Außergewöhnliche, das Übermenschliche, das allen Verstand sprengende, das, was nichts mit unserer Alltagserfahrung zu tun hat. Wunder sind das, was über unseren Horizont hinaus geht. Wunder sind Gott in Aktion; Gott, wie er erneuert; Gott, wie er Totes wieder lebendig macht; Gott, wie er die Gesetzmäßigkeiten der Erde durchbricht. Wunder sind Handlungen der Güte, in denen Gott im Gebrochenen,  in dem, von den Spuren dieser Welt gekennzeichneten Leben, wieder das Gute, das Heil installiert.

Diese Wunder sind für uns. Sie schweben nicht über uns, als geniale Absichtserklärung, sondern wollen sich bei uns beheimaten.

Mit Dank halten wir die Wunder fest. Dank sind die ausgestreckten Hände, die Geschenke festhalten. Dank ist die offene Schale, die er befüllen kann. Dankbarkeit ist keine freundliche Geste, sondern lichterlohes, inneres Brennen, das sich mit aller Kraft nach dieser Güte und Wundern ausstreckt. Dank ist die Empfangsbestätigung, dass Gott bei uns angekommen ist.

Ein starkes Wort am Beginn des Jahres 2016. Betreten wir es mit großem Danken und nicht mit den schlimmsten Befürchtungen, dann werden wir uns nur noch wundern. Denn Gott kann nicht anders!

Ein gesegnetes neues Jahr wünsche ich euch, mit vielen großen Wundern.

Liebe Grüße Theophilos 💐 👼