Geiz verkrampft

Herzen lassen sich nicht mit Gewalt erobern.

„Auch wir wollen dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.“
Josua 24, 18

Diakonissen hatten in früheren Jahren das Leitwort: „Mein Lohn ist, dass ich darf.“ Ich darf mich hingeben, ich darf mich verschenken. Eigentlich der Inbegriff, von dem, was echte Liebe ist. Liebe als Lebenszweck und größte Erfüllung.

Heute ist der Begriff „dienen“ schwer strapaziert. Da wird das Sein, vielmehr durch das was ich bekomme oder was ich habe definiert. Haben wird als reich und geben als arm betrachtet.

Wer Gott erkennt, braucht nicht mehr geizen. Er erlebt einen Schöpfer, der in keinem Bereich zimperlich ist. Gott ist der größte Diener, den es in dieser Welt gibt. Er dient dem Menschen, mit allem, was er zu Leben braucht. Er ist in seiner Wesensart Verschwendung und Hingabe und fühlt sich in dieser Rolle pudelwohl. Für ihn gibt es keinen Grund, irgendetwas zurückzuhalten. Er gefällt sich als Beglücker der Menschen und geht darin voll auf. Im Dienen öffnet er die Herzen von Menschen. Dienen ist sein Führungsstil und die Art über andere Macht auszuüben. Jesus hat dieses Prinzip fortgesetzt, in dem er nicht nur fromme Reden geschwungen hat, sondern seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Die Ämter in der Kirche sind keine Privilegien über anderen zu herrschen, sondern der Gemeinde zu dienen, ihr wohl zu tun und aufzubauen.

Ich will dem Herrn dienen, ist das tiefe Verlangen, mit dem von Gott empfangenen Reichtum, positiven Einfluss auf die Menschen zu nehmen. Dienen ist das Gegenstück von Gewalt, mit der wir Herzen für Gott erobern. Geiz ist nicht geil, weil es zu macht, festhält und an sich selber verkrampft. Dienen ist ein Aufbrechen, ein Verschenken ein gar nicht anders Können, als hingeben, weil wir mehr als alles empfangen haben. Durch unser Dienen erfahren die Menschen, wie reich unser Gott ist.Du bist deine Wahrnehmung.

Wenn wir so fürstlich bedient wurden, warum sollen wir dann noch zuhalten und geizen?
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